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	<title>Öffentliches Recht Archives - KFR Kanzlei für Real Estate</title>
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	<description>Kirchhoff Franke Riethmüller und die Kanzlei für Real Estate</description>
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	<title>Öffentliches Recht Archives - KFR Kanzlei für Real Estate</title>
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		<title>Gewerberaummietvertrag und öffentliches Baurecht: So vermeiden Sie risikoreiche Fallstricke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 14:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asset Management & Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Baugenehmigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerberaummietvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliches Baurecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gewerberaummietvertrag und das öffentliche Baurecht haben Schnittstellen, die ein oft nicht gesehenes und unterschätztes Gefahrenpotenzial bergen. Stehen die Vorgaben aus der Baugenehmigung nicht mit den Regelungen des Mietvertrages überein, drohen Auseinandersetzungen mit den Behörden, Verzögerungen, Kosten und sogar Nutzungsuntersagungen. Wir zeigen, welche Punkte Sie vor Vertragsschluss prüfen sollten. Von Sinje Grefe und Carlotta Zimmermann [&#8230;]</p>
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									<p><em>Der Gewerberaummietvertrag und das öffentliche Baurecht haben Schnittstellen, die ein oft nicht gesehenes und unterschätztes Gefahrenpotenzial bergen. Stehen die Vorgaben aus der Baugenehmigung nicht mit den Regelungen des Mietvertrages überein, drohen Auseinandersetzungen mit den Behörden, Verzögerungen, Kosten und sogar Nutzungsuntersagungen. Wir zeigen, welche Punkte Sie vor Vertragsschluss prüfen sollten.</em></p>
<p><em>Von Sinje Grefe und Carlotta Zimmermann</em></p>
<p>Vermieter und Mieter sparen sich viel Ärger, Zeit und Kosten, wenn sie vor Abschluss eines (langfristigen) Gewerberaummietvertrages die baurechtlichen Vorgaben für das jeweilige Objekt noch einmal prüfen. Denn oftmals passen die geltenden baurechtlichen Vorgaben, v.a. aus der Baugenehmigung, nicht zu der vom Mieter geplanten Nutzung. In diesen Fällen kann z.B. eine Nutzungsänderungsgenehmigung erforderlich sein oder die vorgesehenen Umbaumaßnahmen des Vermieters/Mieters zur Anpassung bzw. Herstellung der Mietflächen müssen baurechtlich genehmigt werden.</p>
<p>Diese Umstände und deren (Rechts-)Folgen sollten im Rahmen des Mietvertrages widergespiegelt und abgedeckt werden, um hieraus entstehende Risiken zu minimieren. Nachfolgend zeigen wir rechtliche Aspekte auf, die nach unserer Erfahrung besonders praxisrelevant sind.</p>
<p><strong>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong>Mietgegenstand und Mietzweck: Abgleich mit dem geltenden öffentlichen Recht und der Baugenehmigung</strong></p>
<p>Schon bei <strong>Mietgegenstand</strong> und Mietzweck bestehen erhebliche Schnittstellen zum öffentlichen Baurecht.</p>
<p>In den typischen mietvertraglichen Regelungen wird dabei bestimmt, welche Flächen mit welcher Größe dem Mieter zur exklusiven oder gemeinschaftlichen Nutzung überlassen werden, und welcher Nutzungszweck verfolgt wird. Ggf. werden auch Stellplätze zur (gemeinschaftlichen) Nutzung überlassen.</p>
<p>All dies muss mit den gegebenen öffentlich-rechtlichen Vorgaben in Einklang stehen.</p>
<p><strong>Der Mietgegenstand muss sowohl von der konkreten Fläche (und u.U. der Verkaufsfläche) als auch der Nutzungsart bzw. dem Mietzweck mit den geltenden baurechtlichen Bestimmungen übereinstimmen.</strong></p>
<p>Die zu vermietende Fläche muss nach der für das Gebäude aktuell gültigen Baugenehmigung sowohl von der Größe als auch von der Nutzungsart genehmigt sein. Hierbei könnten u.a. auch Vorgaben zur zulässigen Verkaufsfläche gelten. Zu prüfen wäre diesbezüglich dann z.B. welche konkreten Flächen als Verkaufsfläche im baurechtlichen Sinne nach der Baugenehmigung einzubeziehen sind, z.B. ggf. Flächen im Kassenvorraum, Windfang.</p>
<p>Weicht der <strong>vertraglich vereinbarte Mietzweck</strong> von den baurechtlichen Vorgaben ab kann eine <strong>Nutzungsänderungsgenehmigung</strong> erforderlich werden.</p>
<p>In diesem Fall sollte der Mietvertrag zwingend regeln, wer für die Beantragung der Nutzungsänderungsgenehmigung zuständig und verantwortlich ist und welche Rechtsfolgen eine ausbleibende Genehmigung hat. Beispielsweise kann in dem Mietvertrag eine aufschiebende Bedingung hinsichtlich der Erteilung der Nutzungsänderung aufgenommen werden.</p>
<p>Bei einer neu zu beantragenden Baugenehmigung sind vor Abschluss des Mietvertrags insbesondere geltende bauplanungsrechtlichen Vorgaben zu Verkaufsflächen- und/oder Sortimentsbeschränkungen zu beachten. Oftmals enthalten Bebauungspläne, die Einzelhandelsnutzung zulassen, diesbezügliche Vorgaben (v.a. bei Shoppingcentern oder Outletcentern). Hier kann beispielsweise vorgesehen werden, dass bestimmte Sortimente nicht vertrieben werden dürfen.</p>
<p>Darüber hinaus enthalten Baugenehmigungen (v.a. bei Einzelhandels- und Gastronomieflächen) oft <strong>Vorgaben zu Betriebs- und Anlieferzeiten</strong>, die im Mietvertrag berücksichtigt werden müssen. Abweichungen zu diesen Vorgaben sind zu vermeiden. Im Rahmen des Mietvertrages sollte sichergestellt werden, dass der Mieter diese beachten muss und welche Handhabe der Vermieter im Falle eines Verstoßes hat.</p>
<p>Auch der öffentlich-rechtliche <strong>Stellplatzbedarf</strong> kann sich je nach Nutzung und/oder Umbau des Mietgegenstandes ändern. Dies sollte der Vermieter im Blick behalten und etwaige Regelungen hierzu im Mietvertrag aufnehmen.</p>
<p>Sofern Stellplätze mitvermietet werden, sollte überprüft werden, ob diese Stellplatzfläche auch als solche baurechtlich genehmigt und für den Mietgegenstand vorgehalten werden muss.</p>
<h2><strong>&nbsp;</strong><strong style="font-family: Lato, sans-serif;">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong style="font-family: Lato, sans-serif;">Bauliche Änderungen</strong></h2>
<p>Bauliche Veränderungen am Mietgegenstand sind sowohl <strong>vor Übergabe</strong> des Mietgegenstandes an den Mieter, wenn der Vermieter also noch bauliche Maßnahmen ergreifen muss, um den Mietgegenstand entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen herzurichten, als auch <strong>während des Mietverhältnisses</strong> durch den Mieter ein wichtiges Thema im Zusammenspiel mit dem öffentlichen Recht.</p>
<p>Zunächst ist zu prüfen, ob die geplanten Maßnahmen genehmigungsbedürftig sind. Sollte dies der Fall sein, sind Regelungen im Mietvertrag aufzunehmen, die u.a. die Rechtsfolgen bei ausbleibender Genehmigung regeln, z.B. durch Aufnahme einer aufschiebenden Bedingung.</p>
<p>Der Mietvertrag sollte daher klar regeln:</p>
<ul>
<li><strong>Wer ist Bauherr</strong> für die jeweilige Maßnahme gegenüber der Behörde?</li>
<li><strong>Wer trägt die Verantwortung und Kosten</strong> für Genehmigungen?</li>
<li><strong>Welche Folgen</strong> hat ein Verstoß (z. B. bei Brandschutzmängeln)?</li>
</ul>
<h2><strong>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong>Risiko der (bau)rechtswidrigen Nutzung</strong></h2>
<p>Bei einer <strong>baurechtswidrigen Nutzung</strong> – etwa wenn der Mieter den Mietgegenstand anders nutzt als genehmigt oder einzelne bauordnungsrechtliche Auflagen, wie vorgegebene Betriebszeiten, missachtet – kann eine <strong>Nutzungsuntersagung</strong><strong> durch die Behörde drohen</strong>. Solch eine Nutzungsuntersagung kann im Einzelfall auch gegenüber dem Eigentümer/Vermieter erlassen werden. Der Grund: Der Behörde steht im Rahmen der sog. <strong>Störerauswahl</strong> ein Ermessen zu, d.h. sie darf auf den Störer zurückgreifen, der aus ihrer Sicht die Störung am effektivsten beseitigen kann. Das Auswahlermessen der Behörde kann dabei oftmals auf den Eigentümer und Vermieter fallen, da dieser für die Behörde leichter ermittelbar und damit „schneller greifbar“ ist.</p>
<p>Daher sollten die <strong>öffentlich-rechtlichen Vorgaben</strong> im Mietvertrag an den Mieter weitergegeben werden und Rechtsfolgen bei einem Verstoß vorgesehen werden (z. B. Freistellung, Kündigungsmöglichkeiten).</p>
<p>Des Weiteren sollte im Innenverhältnis zwischen Vermieter und Mieter die Verantwortlichkeit sowie etwaige Freistellungs- und Regressverantwortlichkeiten (z.B. Mietausfall) geregelt werden. Diese greifen allerdings nicht gegenüber der einschreitenden Behörde.</p>
<p><strong>Unsere Praxiserfahrung zeigt</strong>: Das öffentliche Baurecht sollte bei jeder Vermietung von Gewerbeflächen und der Vertragsgestaltung von Anfang berücksichtigt werden – nur so lassen sich Risiken wirksam vermeiden.</p>
<p><em>&nbsp;</em><em>Sie planen die Vermietung oder Anmietung von Gewerbeflächen? Gern unterstützen wir sie bei der Prüfung der öffentlich-rechtlichen Vorgaben und wie diese im Mietvertrag zu berücksichtigen sind.</em></p>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<h2><strong>FAQ</strong></h2>
<p><strong>Wann ist eine Nutzungsänderung erforderlich?</strong><br>Immer dann, wenn der vertraglich vereinbarte Mietzweck von der genehmigten Nutzungsart genehmigungsrelevant abweicht.</p>
<p><strong>Wer beantragt die Genehmigungen?</strong><br>Das sollte im Vertrag geregelt sein. Grundsätzlich ist der Vermieter hierfür verantwortlich, sofern es den Vertragszweck betrifft. Wenn der Mieter selbst bauliche Maßnahmen durchführt, ist es üblich zu regeln, dass der Mieter etwaige Genehmigung in diesem Zusammenhang einzuholen hat.&nbsp;</p>
<p><strong>Darf ich längere Betriebszeiten vereinbaren?</strong><br>Die genehmigten Betriebs- und Anlieferzeiten sollten dringend im Mietvertrag als geltend vereinbart werden.</p>
<p><strong>Was passiert bei baurechtswidriger Nutzung?</strong><br>Es drohen Nutzungsuntersagungen und weitere Verfügungen – ggf. auch gegen den Vermieter.</p>
<p><strong>Wie sichere ich mich als Vermieter ab?</strong><br>Durch klare Regelungen im Mietvertrag hinsichtlich Weitergabe öffentlich-rechtlicher Vorgaben, sowie Regelungen zur Freistellung, Regress und Kündigungsmöglichkeiten im Vertrag.</p>								</div>
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		<title>Grundsatzentscheidung des BGH zum Nachbarerbbaurecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 15:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht & Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsatzentscheidung des BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarerbbaurecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BGH bestätigt Wirksamkeit des Nachbarerbbaurechts Der Bundesgerichtshof hat die bislang stark umstrittene Frage zur wirksamen Bestellung eines Erbbaurechts für ein einheitliches Gebäude über benachbarte Grundstücke (sog. Nachbarerbbaurecht) entschieden und für zulässig anerkannt. Urteil vom 19. Deszember 2025: Neue Rechtssicherheit für Erbbaurechte Mit Urteil vom 19. Dezember 2025 (V ZR 15/24) hat der BGH in Abkehr [&#8230;]</p>
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									<h2>BGH bestätigt Wirksamkeit des Nachbarerbbaurechts</h2><p>Der <a href="https://www.bundesgerichtshof.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesgerichtshof</a> hat die bislang stark umstrittene Frage zur wirksamen Bestellung eines Erbbaurechts für ein einheitliches Gebäude über benachbarte Grundstücke (sog. Nachbarerbbaurecht) entschieden und für zulässig anerkannt.</p><h3>Urteil vom 19. Deszember 2025: Neue Rechtssicherheit für Erbbaurechte</h3><p>Mit Urteil vom 19. Dezember 2025 (V ZR 15/24) hat der BGH in Abkehr zu seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass ein Erbbaurecht für ein bestehendes oder noch zu errichtendes einheitliches Gebäude wirksam bestellt werden kann, das sich auf benachbarte Grundstücke erstreckt. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/erbbauv/__1.html" target="_blank" rel="noopener">§ 1 Abs. 3 ErbbauRG</a> steht dem nicht entgegen.</p><h2>Bedeutung für Projektentwickler und Immobilientransaktionen</h2><p>Diese richtungsweisende Entscheidung zur Wirksamkeit eines Nachbarerbbaurechts bietet nunmehr <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/projektentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">Gestaltungsspielraum für Projektentwickler und Bauherrn</a> und wird auch im Rahmen von <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/immobilientransaktionen/" target="_blank" rel="noopener">Immobilientransaktionen</a> für Erleichterung sorgen.</p><h3>Offene Fragen und Beratungsbedarf</h3><p>Einige regelungsbedürftige Themen bleiben aber weiterhin bestehen, wie z.B. die vertragliche Ausgestaltung und dingliche Sicherung der grenzüberschreitenden Bebauung sowie deren Nutzung und insbesondere die Rechtsfolgen bei Beendigung des Erbbaurechts.</p><h2>Beratung zum Nachbarerbbaurecht</h2><p>Haben Sie Fragen zum Erbbaurecht, zum Nachbarerbbaurecht oder diesbezüglichen vertraglichen und dinglichen Regelungserfordernissen? Wir beraten Sie gerne. <a href="https://kfr.law/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktieren</a> Sie uns unter <a href="mailto:info@kfr.law" target="_blank" rel="noopener">info@kfr.law</a></p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://www.kfr.law/grundsatzentscheidung-des-bgh-zum-nachbarerbbaurecht/">Grundsatzentscheidung des BGH zum Nachbarerbbaurecht</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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		<title>Bundestag verabschiedet den „Bau-Turbo“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderes Städtebaurecht, Spezialregelungen & Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Abweichungen von Lärmschutzvorgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Turbo]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[einfachere Befreiungsmöglichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Einführung des § 246e BauGB]]></category>
		<category><![CDATA[Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Verlängerung des Umwandlungsschutzes von Miet- in Eigentumswohnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verzicht auf Bauleitplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bau-Turbo 2025: Beschleunigung des Wohnungsbaus beschlossen Am 9. Oktober 2025 hat der Bundestag den Gesetzesentwurf zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung („Bau-Turbo“) verabschiedet. Ziel ist es, mehr bezahlbaren Wohnraum schneller und unbürokratischer zu schaffen. Noch im Oktober entscheidet der Bundesrat, sodass das Gesetz bereits im November in Kraft treten könnte. Die Kommunen sind dann [&#8230;]</p>
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									<h2>Bau-Turbo 2025: Beschleunigung des Wohnungsbaus beschlossen</h2><p>Am 9. Oktober 2025 hat der Bundestag den Gesetzesentwurf zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung („Bau-Turbo“) verabschiedet. Ziel ist es, mehr bezahlbaren Wohnraum schneller und unbürokratischer zu schaffen. Noch im Oktober entscheidet der Bundesrat, sodass das Gesetz bereits im November in Kraft treten könnte. Die Kommunen sind dann gefragt, die neuen Möglichkeiten aktiv zu nutzen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundestags <a href="https://www.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener">(hier klicken)</a>. </p><h2>Hintergrund: Warum braucht Deutschland den Bau-Turbo?</h2><p>Deutschland fehlen weiterhin hunderttausende Wohnungen. Die bisherigen Planungs- und Genehmigungsverfahren sind langwierig und bürokratisch. Auch frühere Gesetzesnovellen wie das Baulandmobilisierungsgesetz haben bislang nicht zu einem deutlichen Anstieg an bezahlbarem Wohnraum geführt. Vor diesem Hintergrund wurde der Bau-Turbo beschlossen.</p><h2>Die wichtigsten Neuerungen des Bau-Turbo im Überblick</h2><h3>1. Einführung des neuen § 246e BauGB</h3><p>Für fünf Jahre ist ein Abweichen von bauplanungsrechtlichen Vorschriften erlaubt. Bauvorhaben können auch ohne die übliche Bauleitplanung, sogar im Außenbereich, genehmigt werden.</p><h3>2. Innovative Lärmschutzlösungen</h3><p>Abweichungen von der TA Lärm sind im Rahmen von Bebauungsplänen möglich.</p><h3>3. Erweiterte Befreiungsmöglichkeiten</h3><p>Die Befreiung nach § 31 Abs. 3 BauGB kann nun auch in mehreren vergleichbaren Fällen erteilt werden. (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/" target="_blank" rel="noopener">Mehr hier: Gesetze im Internet</a>)</p><h3>4. Zustimmungsfiktion nach drei Monaten</h3><p>Die Zustimmung der Gemeinde gilt nach drei Monaten automatisch als erteilt.</p><h3>5. Längerer Umwandlungsschutz</h3><p>In angespannten Wohnungsmärkten wird der Schutz von Mietwohnungen vor Umwandlung in Eigentumswohnungen um fünf Jahre verlängert.</p><h2>(Kritische) Einordnung: Ist der Bau-Turbo das Allheilmittel?</h2><h3>Offene Fragen und Herausforderungen</h3><p>Wie können die Baukosten gesenkt werden?<br />Wie wird sichergestellt, dass geförderte Wohnungen auch tatsächlich die Förderung erhalten?<br />Wie lassen sich rechtssichere städtebauliche Verträge gestalten?<br />Wie können Standards rechtssicher vereinbart werden, auch wenn sie nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprechen?<br />Und vor allem: Werden die Kommunen die neuen Möglichkeiten tatsächlich nutzen?<br />Diese Fragen bleiben offen und müssen weiter diskutiert werden. Der Bau-Turbo ist ein wichtiger Schritt, aber kein Allheilmittel. Entscheidend wird sein, wie mutig die Kommunen die neuen Instrumente anwenden.</p><h2>Fazit &amp; Beratung:</h2><p>Sie haben Fragen zum Bau-Turbo, Wohnungsbau oder zur <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/projektentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">Projektentwicklung</a>? Wir beraten Sie gerne. </p><p>Ihr Ansprechpartner für Immobilienrecht: </p>								</div>
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		<title>Rechtsprechungsupdate: Neue Entscheidung zu Abstandsflächen von aufgeständerten PV-Anlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 09:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht & Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Muss eine auf einer Grenzgarage installierte Photovoltaikanlage (PV-Anlage) bauordnungsrechtliche Abstandsflächen zum Nachbargrundstück einhalten?Ja – so das OVG Lüneburg in seinem Beschluss vom 18. Juli 2023 (Az. 1 LA 118/22). KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Entscheidung und ihre Bedeutung für die Praxis.  Hintergrund der Entscheidung Gebäudegleiche Wirkung hat eine bauliche Anlage, wenn sie [&#8230;]</p>
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									<p>Muss eine auf einer Grenzgarage installierte <strong>Photovoltaikanlage (PV-Anlage)</strong> bauordnungsrechtliche Abstandsflächen zum Nachbargrundstück einhalten?<br />Ja – so das <strong>OVG Lüneburg</strong> in seinem Beschluss vom <strong>18. Juli 2023 (Az. 1 LA 118/22)</strong>.<br /><br /><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Entscheidung und ihre Bedeutung für die Praxis. </p><h2><strong>Hintergrund der Entscheidung</strong></h2><p>Gebäudegleiche Wirkung hat eine bauliche Anlage, wenn sie insbesondere aufgrund ihrer Ausführung die Belichtung, Besonnung und Belüftung des Nachbargrundstücks beeinträchtigt.</p><h2><strong>Der Fall: PV-Anlage auf Grenzgarage</strong></h2><p>Dies war bei der streitgegenständlichen PV-Anlage der Fall. Diese sei, so das OVG auch bei getrennter Betrachtung von der Grenzgarage geeignet, Belichtung, Besonnung und Belüftung des Nachbargrundstücks zu beeinträchtigen. Zwar wies die PV-Anlage eine Höhe von weniger als 2 m auf, jedoch erstreckte sie sich auf einer nicht unerheblichen Länge über nahezu die gesamte Tiefe der Grenzgarage. Zudem waren die aufgeständerten Solarzellen weder licht- noch luftdurchlässig und verursachten einen deutlichen Schattenwurf, der sich zum Teil auf die benachbarte Garage erstreckt.<br /><br />Da, wie das OVG betont, das Grenzabstandsrecht den Schutz von Belichtung und Belüftung des Nachbargrundstücks „ab Bodenniveau“ zum Ziel hat, und demnach der Beeinträchtigungsgrad des Nachbargrundstücks nicht von der separaten Höhe „gestapelter“ Einzelanlagen, sondern von der Höhe der obersten Einzelanlage über dem Boden bestimmt wird, ist die Maßgeblichkeit der Geländeoberfläche der Regelfall, die Maßgeblichkeit eines anderen Höhenbezugspunktes die Ausnahme, die aus Normtext, Sinn und Zweck oder Systematik der NdsBauO klar hervorgehen muss.</p><p><strong>Die gesamte Entscheidung finden Sie in der NVwZ 2023, 1600. </strong>Mehr zu rechtlichen Fragen bei Solaranlagen – <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/projektentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken. </a></p><h2><strong>Begründung des OVG Lüneburg</strong></h2><p>Aufgrund der weiter voranschreitenden Energiewende und dem vermehrten Ausbau von Solaranlagen auf Bestandsimmobilien dürfte die Entscheidung erhöhte Relevanz in der Praxis haben. Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Abstandsflächenthematiken insbesondere in Nachbarschaftsstreitigkeiten ein „Dauerbrenner“ sind. Hier könnte sich – anders als im vorstehend erläuterten Fall, in dem der Eigentümer gegen eine Beseitigungsverfügung vorgegangen ist – möglicherweise auch ein Einfallstor für etwaige Nachbarwidersprüche eröffnen.</p><p>Gerne stehen wir von <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR &#8211; Kanzlei für Real Estate in Hamburg &amp; München</a> bei Fragen zur Verfügung und unterstützen im Bereich des öffentlichen Baurechts und der Projektentwicklung.</p>								</div>
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		<title>Gemeindliche Vorkaufsrechte: Wirksames Instrument zur Baulandmobilisierung?</title>
		<link>https://www.kfr.law/werden-gemeindliche-vorkaufsrechte-kuenftig-vermehrt-ausgeuebt-das-baulandmobilisierungsgesetz-soll-die-grundlage-fuer-eine-erleichterte-vorkaufsrechtsausuebung-der-kommunen-bieten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 15:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderes Städtebaurecht, Spezialregelungen & Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Werden gemeindliche Vorkaufsrechte künftig vermehrt ausgeübt? &#8222;Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit&#8220;, betonte der ehemalige Bundesinnenminister Horst Seehofer. Zur Bewältigung bestehender Wohnungsnot rückten gemeindliche Vorkaufsrechte näher in den Fokus, denn deren Ausübung soll vermehrt als Instrument der Bekämpfung von Wohnraum- und Bodenknappheit dienen. Ziel: Strategische Bodenpolitik der Kommunen Ausweitungen und Erleichterungen für gemeindliche [&#8230;]</p>
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									<h2><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Werden gemeindliche Vorkaufsrechte künftig vermehrt ausgeübt?</span></strong></h2><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit&#8220;, betonte der ehemalige Bundesinnenminister Horst Seehofer. Zur Bewältigung bestehender Wohnungsnot rückten gemeindliche Vorkaufsrechte näher in den Fokus, denn deren Ausübung soll vermehrt als Instrument der Bekämpfung von Wohnraum- und Bodenknappheit dienen.</span></p><h3><strong>Ziel: Strategische Bodenpolitik der Kommunen</strong></h3><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Ausweitungen und Erleichterungen für gemeindliche Vorkaufsrechte sollen eine gezielte strategische Bodenpolitik der Kommunen für den Wohnungsbau unterstützen. In der Vergangenheit haben Kommunen bereits vermehrt Vorkaufsrechte ausgeübt.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">In Hamburg bspw. wurden im Jahr 2020 insgesamt 110 Vorkaufsrechte ausgeübt, was einem Zuwachs von 35 % entspricht. Ob und inwieweit gemeindliche Vorkaufsrechte nach den §§ 24 ff. BauGB ein wirksames Instrument zur Baulandmobilisierung und Wohnraumschaffung darstellen, hat <a href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Frau Rechtsanwältin Carlotta Zimmermann</a> mit Blick auf die zuletzt durch das Baulandmobilisierungsgesetz eingeführten Änderungen und Erweiterungen in einem Beitrag im Deutschen Verwaltungsblatt (DVBl 2023, 443) kritisch untersucht.</span></p><h3><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size );">Kritische Bewertung der Neuregelungen</span></strong></h3><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Im Ergebnis ist zu vermuten, dass die gesetzlichen Erweiterungen der Vorkaufsrechtstatbestände voraussichtlich zu erheblichen Unsicherheiten und Anwendungsschwierigkeiten führen dürften. Inwieweit hiermit tatsächlich ein Mehrwert für die Mobilisierung von Wohnbauland geschaffen worden ist, ist jedenfalls fraglich.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-size: var( --e-global-typography-text-font-size ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Dem gesamten Beitrag unserer <a href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwältin Carlotta Zimmermann</a> finden Sie im Deutschen Verwaltungsblatt, Heft 8, 2023, S. 443 ff.</span></p><p>Mehr zu unseren Leistungen im öffentlichen Baurecht – <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/bau-und-architektenrecht/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken. </a></p>								</div>
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		<title>Bundesverwaltungsgericht stoppt expansive Vorkaufsrechtspraxis der Kommunen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Jungclaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 08:19:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderes Städtebaurecht, Spezialregelungen & Verträge]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Urt. v. 09.11.2021 – 4 C 1.20)9. Juni 2022 Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat in einer Grundsatzentscheidung die bisherige Vorkaufsrechtspraxis der Kommunen in Gebieten mit sozialer Erhaltungssatzung deutlich eingeschränkt. KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Hintergründe und Folgen für die kommunale Praxis. Ausgangspunkt: Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten Der Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht lag die Ausübung eines [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3153" class="elementor elementor-3153" data-elementor-post-type="post">
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									<div><p id="message"><em>(Urt. v. 09.11.2021 – 4 C 1.20)</em><br /><em>9. Juni 2022</em></p></div><div>Das <a href="https://www.bverwg.de" target="_blank" rel="noopener">Bundesverwaltungsgericht (BVerwG)</a> hat in einer Grundsatzentscheidung die bisherige Vorkaufsrechtspraxis der Kommunen in Gebieten mit sozialer Erhaltungssatzung deutlich eingeschränkt. <a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Hintergründe und Folgen für die kommunale Praxis.</div><h2><strong>Ausgangspunkt: Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten</strong></h2><p>Der Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht lag die Ausübung eines gemeindlichen Vorkaufsrechts nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbaug/__24.html" target="_blank" rel="noopener">§ 24 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 BauGB</a> für ein Wohngrundstück im Geltungsbereich einer sozialen Erhaltungsverordnung gem. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bbaug/__172.html" target="_blank" rel="noopener">§ 172 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 BauGB</a> zugrunde.</p><p>Die Vorinstanzen nahmen noch an, dass eine Vorkaufsrechts-ausübung durch das Wohl der Allgemeinheit gerechtfertigt sei. Überwiegende Vorteile der Allgemeinheit lägen bereits dann vor, wenn erhaltungswidrige Entwicklungen zu befürchten sind, die der Käufer voraussichtlich beabsichtigt.</p><p>Einen Ausschluss der Vorkaufsrechtsausübung nach § 26 Nr. 4 Alt. 2 BauGB sahen die Vorinstanzen nicht, da die künftig zu erwartende Nutzung des Grundstücks durch den Käufer den Zielen und Zwecken der städtebaulichen Maßnahme (hier der Erhaltungssatzung) entgegenstünde.</p><p>Eine derart umfassende und weitgehende Rechtfertigungsmöglichkeit einer Vorkaufsrechtsausübung und enges Verständnis der Ausschlussgründe stand im Einklang mit der eher großzügigen Vorkaufsrechtspraxis in Berlin, aber wohl auch in anderen Städten und Gemeinden.</p><h2><strong>BVerwG: Keine Vorkaufsrechtsausübung wegen zukünftiger Absichten</strong></h2><p>Dem trat das Bundesverwaltungsgericht jedoch in vorbenannter Entscheidung entgegen und schob der exzessiven Ausübungspraxis von gemeindlichen Vorkaufsrechten einen Riegel vor.</p><p>Nach dem Bundesverwaltungsgericht sind für den Ausschlussgrund gem. § 26 Nr. 4 BauGB die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der Behördenentscheidung über die Vorkaufsrechtsausübung maßgeblich. Mögliche künftige Entwicklungen sind nicht relevant. Dies ergibt sich bereits aus dem klaren Wortlaut (Präsens). Eine zukunftsgerichtete Betrachtung kann weder aus dem Sinn und Zweck der dem Vorkaufsrecht zugrundeliegenden Erhaltungssatzung, noch aus einem systematischen Zusammenhang abgeleitet werden.</p><div><h2><strong>Präzisierungen zur Auslegung des § 26 Nr. 4 BauGB</strong></h2></div><p>Die Entscheidung bringt zudem – zumindest für erhaltungsrechtliche Vorkaufsrechtsfälle – etwas Licht ins Dunkel der Auslegung und des Verständnisses des Ausschlusstatbestands § 26 Nr. 4 BauGB. Obwohl der Wortlaut des § 26 Nr. 4 BauGB („<em>oder</em>“) grundsätzlich auf ein (uneingeschränktes) Alternativverhältnis der Tatbestandsvarianten schließen lässt, ist die Norm nach dem Bundesverwaltungsgericht differenzierter zu verstehen. Denn § 26 Nr. 4 BauGB fasst Ausschlussgründe zusammen, die aber weiterhin nach Zielrichtung und Bezugspunkt unterscheidbar sind.</p><p>Insbesondere von kommunaler Seite wurde die Entscheidung stark kritisiert. Ein entsprechende Gesetzesentwurf zur Wiederherstellung des Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten ist bereits auf den Weg gebracht (BT-Drucks. 20/679). Ob und in welchem Umfang der Gesetzgeber hier tätig wird, bleibt abzuwarten.</p><p><a href="https://kfr.law/kontakt/dr-henrik-kirchhoff/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwalt Dr. Henrik Kirchhoff</a> und <a href="https://www.kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwältin Carlotta Zimmermann (geb. Vohl)</a> besprechen die Entscheidung im aktuellen Beitrag der <a href="https://www.ibr-online.de/IBRZeitschrift/inhalt-jahrgang.php?zg=3&amp;nlrm=038ca&amp;HTTP_Jahrgang=2022&amp;SGID=222&amp;Sachgebiet=Bausicherheiten" target="_blank" rel="noopener">IBR 2022, 2669</a>.</p><p>Mehr zu rechtlichen Fragen im öffentlichen Baurecht – <a href="https://www.kfr.law/rechtsgebiete/oeffentliches-recht/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken. </a></p>								</div>
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		<title>KFR informiert im BFW Online-Seminar über das neue Baulandmobilisierungsgesetz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[beechwood_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht & Genehmigungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundestag hat vor Kurzem das Baulandmobilisierungsgesetz verabschiedet. Es soll vor allem zur Schaffung von mehr (bezahlbarem) Wohnungsbau beitragen und die Befugnisse und Einflussmöglichkeiten der Kommunen stärken. Gestern informierten Dr. Henrik Kirchhoff und Carlotta Zimmermann (geb. Vohl) in einem Online-Seminar des BFW Landesverband Nord über die baurechtlichen Neuerungen durch das Baulandmobilisierungsgesetz. Schwerpunkte des Seminars Hierbei [&#8230;]</p>
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									<p>Der <a href="https://www.bundestag.de" target="_blank" rel="noopener">Bundestag</a> hat vor Kurzem das Baulandmobilisierungsgesetz verabschiedet. Es soll vor allem zur Schaffung von mehr (bezahlbarem) Wohnungsbau beitragen und die Befugnisse und Einflussmöglichkeiten der Kommunen stärken.</p><p>Gestern informierten <a href="https://kfr.law/kontakt/dr-henrik-kirchhoff/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Henrik Kirchhoff</a> und <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Carlotta Zimmermann (geb. Vohl)</a> in einem Online-Seminar des <a href="https://www.bfw-nord.de" target="_blank" rel="noopener">BFW Landesverband Nord</a> über die baurechtlichen Neuerungen durch das Baulandmobilisierungsgesetz.</p><h2><strong>Schwerpunkte des Seminars</strong></h2><p>Hierbei standen die Auswirkungen auf die Wohnbaupraxis insbesondere durch</p><ul><li>die Stärkung kommunaler Vorkaufsrechte,</li><li>die Erweiterung von Befreiungsmöglichkeiten von bauplanungsrechtlichen Festsetzungen sowie</li><li>das geplante Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt im Fokus.</li></ul><p>Das Gesetz soll den Wohnungsbau beschleunigen und Kommunen mehr Handlungsspielraum geben, um Bauland zu aktivieren und Wohnraumsicherung zu fördern.<br />Es stärkt die kommunale Steuerung von Bauprojekten und soll die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum erleichtern.</p><h2><strong>Dank an den BFW Landesverband Nord</strong></h2><p>Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung durch den BFW Landesverband Nord und den spannenden Austausch mit den Teilnehmern.</p>								</div>
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		<title>Zweckentfremdungsrecht schützt nur Wohnraumerhalt – keine Marktsteuerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[beechwood_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besonderes Städtebaurecht, Spezialregelungen & Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(VGH München, Beschl. v. 20. Januar 2021 – Az.: 12 N 20.1706) Eine weitere spannende Entscheidung zum Thema Zweckentfremdung von Wohnraum. KFR – Kanzlei für Real Estate erläutert die Kernaussagen des Verwaltungsgerichtshofs München (VGH) und deren Bedeutung für Eigentümer und Kommunen. Hintergrund der Entscheidung Die Entscheidung des VGH München zeigt deutlich, dass das Zweckentfremdungsrecht den [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zum-zweckentfremdungsrecht-vgh-muenchen-beschl-v-20-januar-2021-az-12-n-20-1706-entscheidungsbesprechung-von-dr-henrik-kirchhof/">Zweckentfremdungsrecht schützt nur Wohnraumerhalt – keine Marktsteuerung</a> appeared first on <a href="https://www.kfr.law">KFR Kanzlei für Real Estate</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1071" class="elementor elementor-1071" data-elementor-post-type="post">
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									<p><em>(VGH München, Beschl. v. 20. Januar 2021 – Az.: 12 N 20.1706)</em></p><p>Eine weitere spannende Entscheidung zum Thema Zweckentfremdung von Wohnraum. <a href="https://kfr.law" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Kernaussagen des <a href="https://www.vgh.bayern.de/gerichte/bayvgh/" target="_blank" rel="noopener">Verwaltungsgerichtshofs München (VGH)</a> und deren Bedeutung für Eigentümer und Kommunen.</p><h2><strong>Hintergrund der Entscheidung</strong></h2><p>Die Entscheidung des VGH München zeigt deutlich, dass das Zweckentfremdungsrecht den Gemeinden keine Einflussnahme auf den Wohnungsmarkt, insbesondere die Miet- und Immobilienpreisentwicklung bietet. Sinn und Zweck eines Zweckentfremdungsverbotes ist allein die Erhaltung des Gesamtwohnraumangebots. Das Zweckentfremdungsverbot erschöpft sich im Bestandsschutz von Wohnraum und zielt auf eine ausreichende Wohnraumversorgung der Bevölkerung ab.</p><h2><strong>Grenzen des Zweckentfremdungsrechts</strong></h2><p>Unter Verweis auf Entscheidungen des <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener">BVerfG</a> und <a href="https://www.bverwg.de" target="_blank" rel="noopener">BVerwG</a> stellt der VGH unmissverständlich fest, dass Regelungen, die diese Ziele übersteigen, einen unzulässigen Eingriff in die Verfügungsbefugnis und Privatautonomie des Eigentümers darstellen und von der gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage nicht gedeckt sind.</p><h2><strong>Ersatzwohnraum: Keine Anforderungen an Art oder Miethöhe</strong></h2><p>Bei dem für eine Zweckentfremdungsgenehmigung anzubietenden Ersatzwohnraum kann es daher weder auf die Art, sprich Miet- oder Eigentumswohnraum, noch auf die jeweilige Miethöhe oder gar auf den konkreten Ort im Gemeindegebiet ankommen.</p><p>Die gesamte Entscheidungsbesprechung von <a href="https://kfr.law/kontakt/dr-henrik-kirchhoff/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Henrik Kirchhoff</a> und <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Carlotta Zimmermann (geb. Vohl)</a> finden Sie in der aktuellen Ausgabe <a href="https://beck-online.beck.de/Dokument?vpath=bibdata%2Fzeits%2Fimr%2Fbeitraege%2Fcont%2F51282.htm&amp;pos=5" target="_blank" rel="noopener">IMR 2021, 126</a>.</p>								</div>
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		<title>Übernahme langfristiger Folgekosten in städtebaulichen Verträgen unwirksam</title>
		<link>https://www.kfr.law/rechtsprechungsupdate-aktuelle-entscheidung-zur-uebernahme-von-folgekosten-im-rahmen-von-staedtebaulichen-vertraegen-ovg-lueneburg-beschl-v-2-juni-2020-az-1-mn-116-19/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[beechwood_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 07:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht & Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das OVG Lüneburg hat im Rahmen eines einstweiligen Rechtschutzverfahrens gegen einen Bebauungsplan in Bezug auf den in diesem Zusammenhang geschlossenen und im gerichtlichen Verfahren inzident überprüften Städtebaulichen Vertrag festgestellt, dass die vereinbarte Übernahme von auf 20 Jahre kapitalisierte Pflegekosten für allgemeine öffentliche Grünflächen einschließlich integrierter Kinderspielflächen, eines Jugendplatzes und öffentlicher Straßenraumbegrünung sowie Ausgleichsflächen voraussichtlich unwirksam [&#8230;]</p>
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									<p>Das OVG Lüneburg hat im Rahmen eines einstweiligen Rechtschutzverfahrens gegen einen Bebauungsplan in Bezug auf den in diesem Zusammenhang geschlossenen und im gerichtlichen Verfahren inzident überprüften Städtebaulichen Vertrag festgestellt, dass die vereinbarte Übernahme von auf 20 Jahre kapitalisierte Pflegekosten für allgemeine öffentliche Grünflächen einschließlich integrierter Kinderspielflächen, eines Jugendplatzes und öffentlicher Straßenraumbegrünung sowie Ausgleichsflächen voraussichtlich unwirksam ist.</p><div><p id="message"><a href="https://kfr.law/" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die Hintergründe und die Bedeutung dieser Entscheidung für die Praxis.</p></div><h2><strong>Hintergrund: Städtebaulicher Vertrag und Folgekostenregelung</strong></h2><p>Es fehlte im vorliegenden Fall nach Feststellung des Gerichts in diesem Punkt an der erforderlichen Kausalität zwischen Vorhaben und Maßnahme. Die entsprechende Regelung des Folgenkostenvertrags war unwirksam.</p><h2><strong>Anforderungen an die Kausalität</strong></h2><p>Neben allgemeinen Ausführungen zum Erfordernis der Kausalität stellte der Senat ausdrücklich dar, dass „<em>mit Blick auf die Kosten der laufenden Unterhaltung öffentlicher Einrichtungen gilt […]: Je weiter der Unterhaltungszeitraum in die Zukunft ausgedehnt wird, desto schwerer fällt es, einen […] relevanten Kausalzusammenhang zu konstruieren</em>.“</p><h2><strong>Zulässigkeit kurzfristiger Kostenübernahmen offen</strong></h2><p>Zwar ließ der Senat dahingestellt, ob es zulässig ist, in der Anfangsphase, in der einer Gemeinde für ein Baugebiet bereits vor dessen Ausnutzung die vollen Unterhaltskosten entstehen, diese (zumindest) teilweise vertraglich dem Vorhabenträger aufzuerlegen. Ein Zeithorizont von 20 Jahren sei aber in jeden Fall deutlich zu lang bemessen.</p><h2><strong>Pflege öffentlicher Grünflächen als städtebauliche Maßnahme?</strong></h2><p>Offengelassen wurde zudem, ob die langfristige Pflege öffentlicher Grünflächen grundsätzlich noch als „städtebauliche Maßnahme“ i.S.d. § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und Nr. 3 BauGB angesehen werden kann. Die Abwälzung der Unterhaltungskosten öffentlicher Einrichtungen liefe darauf hinaus, dass die Gemeinde dauerhaft ein (neues) Baugebiet mit denselben fiskalischen Vorteilen, aber ohne die finanziellen Lasten ihrer „Altbaugebiete“ erhielt.</p><h2><strong>Folgen für Bebauungspläne und Verträge</strong></h2><p>Die Unwirksamkeit des Folgekostenvertrags in diesem Punkt begründete vorliegend auch einen beachtlichen Abwägungsmangel des verfahrensgegenständlichen Bebauungsplans, sodass dieser letztlich vorläufig außer Vollzug gesetzt wurde.</p><h2><strong>Unser Fazit</strong></h2><p>Die Entscheidung zeigt erneut, dass an das Erfordernis der Kausalität strenge Anforderungen zu stellen sind und hierin ein erhebliches Risiko für die Wirksamkeit von Folgekostenverträgen und nicht zuletzt auch für die Wirksamkeit des entsprechenden Bebauungsplan liegt.</p><p>Sie haben Fragen zum <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/oeffentliches-recht/" target="_blank" rel="noopener">Öffentlichen Recht</a> und <a href="https://kfr.law/rechtsgebiete/bau-und-architektenrecht/" target="_blank" rel="noopener">Baurecht</a>?</p>								</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">KFR Kanzlei für Real Estate – Hamburg &amp; München
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		<title>Strikte Bindung an Obergrenzen des § 17 BauNVO – Fehleranfälligkeit von Bebauungsplänen</title>
		<link>https://www.kfr.law/fehleranfaelligkeit-von-bebauungsplaenen-obergrenzen-fuer-die-bestimmung-des-masses-der-baulichen-nutzung-strikt-bindend-ovg-hamburg-urteil-vom-10-dezember-2019-az-2-e-24-18-mit-anm-dr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[beechwood_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2020 07:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baurecht & Genehmigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechungs-Updates]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Urteil vom 10. Dezember 2019, Az. 2 E 24/18) Die fehlerfreie und wirksame Aufstellung von Bebauungsplänen stellt für die plangebenden Kommunen oftmals eine große Herausforderung dar. Nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an Regelungsgegenständen der Bauleitplanung, der Schnelligkeit und Komplexität städtebaulicher Entwicklungen und der hohen gesetzlichen Regelungsdichte leiden Bebauungspläne vielfach an materiellen und/oder formellen Fehlern, die [&#8230;]</p>
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									<div><p><em style="font-size: 16px;">(Urteil vom 10. Dezember 2019, Az. 2 E 24/18)</em></p></div><p>Die fehlerfreie und wirksame Aufstellung von Bebauungsplänen stellt für die plangebenden Kommunen oftmals eine große Herausforderung dar. Nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an Regelungsgegenständen der Bauleitplanung, der Schnelligkeit und Komplexität städtebaulicher Entwicklungen und der hohen gesetzlichen Regelungsdichte leiden Bebauungspläne vielfach an materiellen und/oder formellen Fehlern, die auch deren Unwirksamkeit insgesamt zur Folge haben können.</p><p><a href="https://kfr.law" target="_blank" rel="noopener">KFR – Kanzlei für Real Estate</a> erläutert die aktuelle Entscheidung des <a href="https://justiz.hamburg.de/gerichte/oberverwaltungsgericht" target="_blank" rel="noopener">Oberverwaltungsgerichts Hamburg (OVG) </a>und deren Bedeutung für die Bauleitplanung.</p><h2>Hintergrund der Entscheidung</h2><p>Dies wird auch in der aktuellen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Hamburg (Urteil vom 10. Dezember 2019, Az. 2 E 24/18) deutlich. Das OVG erklärte hier die Rechtsverordnung über einen Bebauungsplan für unwirksam, dessen Festsetzungen die in § 17 Abs. 1 BauNVO festgelegten Obergrenzen überschritten haben.</p><p>Nach den Feststellungen des OVG sind die Obergrenzen für dir Bestimmung des Maßes der baulichen Nutzung für die Bauleitplanung der Gemeinden strikt bindend. Eine Überschreitung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 17 Abs. 2 Satz 1 BauNVO zulässig.</p><h3>Der Fall: Bebauungsplan mit überhöhten Festsetzungen</h3><p>Ein solcher Ausnahmefall lag nach den Feststellungen des OVG im zu entscheidenden Fall nicht vor, sodass die Überschreitung der Obergrenzen für Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl nicht gerechtfertigt und unzulässig war.</p><p><br />Der Antragsteller wandte sich hier mit dem Normenkontrollantrag gegen einen Bebauungsplan, der u. a. einen Bereich, in dem auch sein Grundstück belegen war, als Mischgebiet festsetzte.</p><p>Es war</p><ul><li>eine GRZ von 1,0,</li><li>eine Geschossfläche von höchstens 3.900 qm</li><li>sowie eine maximale Gebäudehöhe von 42,5 m</li></ul><p>festgesetzt. Der Antragsteller hielt den Bebauungsplan für abwägungsfehlerhaft, da dieser zu unzumutbaren Beeinträchtigungen führe. Er beantragte daher<strong>,</strong> die Rechtsverordnung über den Bebauungsplan für unwirksam zu erklären. Mit Erfolg.</p><h3><strong>Strikte Bindung an § 17 Abs. 1 BauNVO</strong></h3><p>Die strikte Bindung der Plangeber an die in § 17 Abs. 1 BauNVO festgelegten Obergrenzen und die restriktive Handhabung der Ausnahmevorschrift des § 17 Abs. 2 Satz 1 BauNVO war bereits Gegenstand einer Reihe von vorangegangenen obergerichtlichen Entscheidungen und wurde nunmehr vom OVG Hamburg erneut ausdrücklich bestätigt.</p><p>Überschreitungen der festgelegten Obergrenzen sind nur in besonderen, eng begrenzten Ausnahmefällen zulässig und bedürfen einer, den Voraussetzungen des § 17 Abs. 2 Satz 1 BauNVO entsprechenden, Rechtfertigung. Nach dieser Vorschrift können die Obergrenzen aus städtebaulichen Gründen überschritten werden, wenn</p><ul><li>die Überschreitung durch Umstände ausgeglichen ist oder durch Maßnahmen ausgeglichen wird,</li><li>durch die sichergestellt ist, dass die allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse nicht beeinträchtigt werden und</li><li>nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden.</li></ul><p>Andere Gründe können etwaige Überschreitungen nicht rechtfertigen.</p><h2>Folgen für die Bauleitplanung</h2><p>Ein Verstoß gegen die zwingend einzuhaltenden Obergrenzen zum Maß der baulichen Nutzung führt grundsätzlich zur Rechtswidrigkeit der diese Grenzen überschreitenden Festsetzungen und kann – wie im Fall, den das OVG Hamburg zu entscheiden hatte – im Einzelfall auch die Unwirksamkeit des gesamten Bebauungsplans zur Folge haben.</p><p>Die plangebenden Kommunen haben demnach die festgelegten Grenzen des § 17 Abs. 1 BauNVO strikt einzuhalten oder das Vorliegen eines Ausnahmefalles gem. § 17 Abs. 2 Satz 1 BauNVO sorgfältig zu prüfen und zu begründen, um eine fehlerfreie und rechtswirksame Bauleitplanung sicherzustellen.</p><p>Die Entscheidung des OVG Hamburg wird näher in einem Beitrag von <a href="https://kfr.law/kontakt/dr-henrik-kirchhoff/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Henrik Kirchhoff</a> und <a href="https://kfr.law/kontakt/buero-hamburg/carlotta-zimmermann-ll-b/" target="_blank" rel="noopener">Carlotta Zimmermann (geb. Vohl)</a> in der aktuellen Ausgabe <em><a href="https://beck-online.beck.de/Dokument?pos=14&amp;vpath=bibdata%2Fzeits%2Fnvwz-rr%2F2020%2Fcont%2Fnvwz-rr.2020.639.1.htm&amp;hlwords=on" target="_blank" rel="noopener">NVwZ 2020, 639</a> </em>besprochen.</p>								</div>
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